Kommt bald die Weltwirtschaftskrise ?

Kommt bald die Weltwirtschaftskrise ?


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Sie haben eine richtige Endscheidung zum Weg der persönlichen Sicherheit getroffen. Auf unserer Seite erfahren Sie , wie sie sich am besten vor der großen Krise schützen und sich so gut wie möglich darauf vorbereiten können. Viel Zeit wird nicht mehr sein, schon morgen kann uns die große Weltwirtschaftskrise und ihre folgen ereilen.
Wir weisen auch ausführlich darauf hin, das es nicht in unserem Sinne ist Panik zu verbreiten. Auch distanzieren wir uns von Prognosen und Einschätzungen betreffend der Weltwirtschaftskrise. Unsere Seite soll ihnen mit sinnvollen Tipps zur Hilfe stehen und eine Übersicht der Maßnahmen sein, mit der Sie ihre persönliche Vorsorge treffen.
Sie werden nach dem lesen von unserer Seite
„ Der Krisenplan „ die Welt mit anderen Augen sehen, das eben nicht alles so oberflächlich zu erachten ist und man besser ein wenig mehr für seine persönliche Vorsorge unternimmt.

Auf keinen Fall darf die Angst und die Vorsorge Ihr Leben bestimmen, das mindert die Lebensqualität und macht im besten Fall noch verrückt.
Sie sollten aber trotz alledem die Vorsorge in Ihre tägliche Arbeit und in ihr handeln integrieren, nur so gelingt es ihnen beruhigt und sicher in die Zukunft zu schauen.

Die Wirtschaftskrise und die Folgen für den Arbeitsmarkt, Haushalt und der Konjunktur

Das Jahr 2011 hat begonnen und schon jetzt machen sich sehr viele Menschen Gedanken um die Wirtschaftskrise und den versprochenen Aufschwung. Immerhin wurde nicht nur ein Aufschwung, sondern gleich ein Aufschwung XL versprochen und zwar von einem Bundeswirtschaftsminister. Man sollte ja meinen, dass dieser wissen muss, wovon er da spricht.

Was genau interessiert die Deutschen am meisten, wenn sie über die Wirtschaftskrise nachdenken? Die Schulden, die von unserem Staat und den Politikern gemacht wurden? Dies ist zwar ein großes Thema und man darf gespannt sein, wohin uns dies noch führt, aber viel wichtiger ist für die Menschen die Wirtschaftskrise in Punkto Arbeitsplätze. Noch lange sind die Vorfälle der letzten Jahre nicht vergessen, die Schließung von Opel und vor allem von Nokia, die tausende von Menschen, die von jetzt auf gleich ihre Arbeitsstelle verloren haben.

Wem interessiert es da, dass die chemische Industrie einen Umsatz um 17,5 Prozent vergrößert hat oder die Automobil- und die Elektronikbranche 2010 ebenso ein zweitstelliges Wachstum vorweisen konnten. Dies ist zwar schön für diese Branchen, aber jeder Mensch steht sich und seiner Familie immer noch am nächsten und möchte vor allem die eigene Zukunft gesichert wissen. Außerdem hat die deutsche Wirtschaft ja nicht nur Aufwärtstrends zu vermelden, denn die Bauindustrie zum Beispiel musste im Jahr 2010 einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent verbuchen. Dies soll sich wohl auch 2011 nicht großartig ändern, was die Fachverbände schon bestätigt haben.

Außerdem ist der Aufschwung in der Wirtschaft so klar auch nicht, immerhin sollen die Umsätze der oben genannten Branchen 2011 nicht noch einmal zweistellig anwachsen.
Aber zurück zu dem Arbeitsmarkt, wie sieht dieser denn nun 2011 aus, wo doch schon die letzten Jahre nicht besonders rosig ausgefallen sind und die ganze Menschheit in Deutschland darüber diskutiert, was es bringen soll, dass die Menschen die einem 1 Euro Job nachgehen, nicht mehr in der Statistik auftauchen. Der wirtschaftliche Aufschwung ist ja schön für das Land, keine Frage, aber ist die Wirtschaftskrise damit überwunden? Konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden?

Gibt es 2011 extrem weniger Arbeitslose? Ist somit die Wirtschaftslage auch bei den Mitbürgern angelangt?
Fragen über Fragen, die wohl so einfach nicht zu beantworten sind. Schwacher Trost, dass wir gerade erst den Monat Januar im Jahre 2011 schreiben. Die Branchen konnten Umsätze verzeichnen, gar keine Frage, aber leider ist es eher so, dass die Entwicklung der Zahlen von beschäftigten Personen stark auseinander geht. In vielen Wirtschaftszweigen wurden trotz Umsätze einige Arbeitsplätze gestrichen.

Erklärt vielleicht auch dies den Umsatz? Das Menschen entlassen werden und neuerdings ein Mitarbeiter die Arbeit für 3 Arbeiter erledigen muss, weil der Chef kein neues Personal einstellt? Was haben dann die Bürger in Deutschland von den Umsätzen der Branchen? Belegt wurde auf jeden Fall, dass die Branche der chemischen Industrie auf alle Fälle Arbeitsplätze gestrichen hat. Die Bauindustrie hingegen beweist anderes, sie hat zwar weniger Umsätze erzielt, eher ein sattes Minus im Jahre 2010, dafür aber mehr Arbeitsplätze geschaffen.

Man muss aber fair bleiben, es wurden 14 Branchen nach Umsatz und Arbeitsplätzen befragt und sieben davon gaben an, mehr Arbeitsplätze geschaffen zu haben.
Nun könnte man eher davon ausgehen, dass sich eigentlich nicht so viel geändert hat. Einige Arbeitsplätze wurden gestrichen, einige geschaffen. Das sieht noch nicht wirklich nach einem Aufschwung XL aus, sondern viel eher nach einer Wirtschaftskrise S, statt wie vor einigen Monaten doch die Wirtschaftskrise XL. Aber man soll ja nicht pessimistisch durchs Leben gehen.

Zusammenfassend könnte man es auch anders sagen, die Wirtschaftskrise zeigt deutliche Umsatzsteigerungen im Jahre 2010, was man von den Arbeitsplätzen nicht gerade behaupten kann. Anderseits darf man auch wieder nicht so unfair sein und muss an das Gute glauben. Können sich die Branchen halten und ihre Umsätze noch ein wenig verbessern, wird dies mit Sicherheit auch dem Arbeitsmarkt zu Gute kommen und auch er wird dadurch einen Aufschwung erhalten. Sprich der Aufschwung muss sich verfestigen, dann steigern sich auch die Arbeitsplätze und die Arbeitslosenzahl wird sinken.

Würde man es aber eher pessimistisch sehen, kann man sagen, dass dies alles nur Prognosen der Verbände für das Jahr 2011 sind. Im Prinzip muss man die Wirtschaftskrise so sehen wie sie ist. Man kann nicht etwas hinzudichten, was vielleicht niemals passiert. Fakt ist wohl zwar, dass sich die Exportwirtschaft erholt hat, dass aber niemand weiß, welche Auswirkung dies nun tatsächlich auf den Arbeitsmarkt in Deutschland hat.

Persönliche Übersicht der Lage

Als ersten Punkt ist es sehr wichtig, das Sie sich eine persönliche Übersicht Ihrer Wirtschaftlichen und Finanziellen Lage machen.

Das heißt also :

Was verdiene Ich ?
Was habe ich für Ausgaben ?
Wie viel Schulden habe ich ?
Was kann ich Optimieren ?
Welche Spar und Vorsorgethemen habe ich ?

Das ist ein kleiner Auszug der Themen über die Sie sich als aller erstes Gedanken machen müssen.
Als zweiten Schritt Empfehlen wir sich von angeblich Kapitalbildenden Policen zu trennen.
Darunter zählen wir : Klassische und Fondsgebundene Lebensversicherungen , Sparpläne , Aktien , Wertpapiere und Beteiligungen.

Diese Art von Vorsorge ist mit großer Sicherheit in der nahen Zukunft kein Garant mehr für Kapitalbeschaffung und Wohlstand.

Schon seit Jahren sind solche Anlegeformen zum Scheitern verurteilt.
Aus eigener Erfahrung könne wir sagen, das Sie mit den oben genannten Anlagen Ihr Geld verbrennen und vernichten.

Spekulative Anlagen haben schon immer negative Erträge gebracht, nur sehr wenige Menschen haben damit Ihr Vermögen aufgebaut.

Unabhängigkeit schaffen

Dieses Thema schein eines der schwierigsten zu sein !
Unabhängig sein, egal in welcher Form und in welcher Lage das ist ein Traum von so vielen und doch bleibt er meist unerreicht.

Eine komplette Unabhängigkeit werden wir nicht realisieren können. Zu groß ist die Abhängigkeit vom Staat, Arbeitgeber, Vermieter etc etc.

Sollten Sie in der glücklichen Lage sein ein Haus Ihr eigen nennen zu dürfen, haben Sie einen großen Vorteil den anderen gegenüber.

Sie haben also Möglichkeiten die viele Wohnungsbesitzer nicht haben.
Denken Wir nur daran, das es Ihnen möglich ist auf ihrem Grund und Boden Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Sie werden lachen und denken, welch Übertriebene Vorstellung aber ich denke es ist auch ein beruhigender Gedanke der in ihnen schlummert das sie diese Chancen haben.

Eine Bevorratung ist in den eigenen vier Wänden natürlich auch in ganz anderen Dimensionen möglich als in einer Mietwohnung.

Es Empfiehlt sich immer , einen Vorrat im Keller zu haben, mit dem man eine gewisse Zeit überbrücken kann. Dazu zählen wir verschiede Sachen.

Konserven sind in der Regel bis zu 3 Jahren haltbar, Sie sollten von jeder Form mind. 2 Artikel vorrätig haben.

Des weiteren denken Sie auch an Trockenlebensmittel wie z.B. Reis und Nudeln.

Salz, Tee, Gewürze, und Öl sind nur ein kleiner Teil den Sie in einem Vorratsschrank zu stehen haben sollten.

Aber nicht nur Lebensmittel und Getränke sind ein wichtiger Teil der Bevorratung sondern auch Hygieneartikel und wichtige Helfer im Haushalt.

Stellen Sie sich einfach bildlich vor, es würde morgen zu Engpässen kommen und sie könnten keinerlei Besorgungen mehr erledigen.

Spielen sie diesen Gedanken durch und sie werden schnell erkennen, was sie alles benötigen auf ihrer Liste der Bevorratung.

Kerzen, Taschenlampen, Batterien, Benzin, Öl, Saaten sind ebenfalls nur kleine Auszüge der Dinge die wir benötigen werden.

Empfinden Sie die Beschaffung der einzelnen Sachen nicht als Last.
Auch wenn wir aus der Krise gehen ohne all das zu brauchen
( was wir steht’s hoffen ), der nächste lange Winter kommt bestimmt.

All die Vorräte sind nicht weggeschmissen, benötigt werden Sie doch immer.

Bitte bedenken Sie auch, nicht nur Lebensmittel und Haushaltshelfer werden Ihnen ein eine Hilfe sein sondern auch Artikel die Sie in solchen Zeiten unabhängig macht, auch wenn es nur für einen gewissen Zeitraum ist.

Benzin und Öl ist in Kanistern erhältlich, auch daran sollten sie denken.

Des weiteren denken sie auch an Medikamente.
In einer Zeit des absoluten Stillstandes wird es nichts oder gar wenig zu kaufen geben.

Eine Hausapotheke empfinden wir als absolut normal.
Beachten Sie auch die Verfallsdaten und wechseln zur Not noch aus.
Verbandskästen aus dem KFZ Bedarf kosten nicht viel, sind überall erhältlich und decken schon einen großen Teil des Bedarfes ab.

Zu Empfehlen ist auch sich einen kleinen Vorrat an Alkohol anzuschaffen.

Wein, Schnaps und Sekt kann nicht nur ein gutes Tauschmittel sein sondern trägt auch zur persönlichen Freude bei !

Gold und Silber kaufen oder verkaufen

Kommen Wir nun zum eigentlichen und wichtigsten Thema der Krisenvorsorge.
Bereits auf unserer Homepage :
http://www.wirtschaftskrise-info.com berichten wir über die Anschaffung diverser Edelmetalle.
Ganz wichtig ist es nicht in Gold und Silber ( Papiere, Fonds etc. ) zu investieren sondern den realen Kauf vorzunehmen.

Vielleicht ist Ihnen auch schon aufgefallen, das in der jüngsten Zeit viel Reklame in Funk und Fernsehen zu erkenn ist, wo man aufgefordert wird sein alten Schmuck und Zahngold noch schnell zu Geld zu machen.
Auch die regionalen Zeitungen sind voll mit dubiosen Firmen und Gestalten die Ihren alten Gold und Silberschmuck für gute Euros abkaufen wollen.
Warum auf einmal diese Hysterie ?
Der Euro wird sein Dasein nicht mehr lange bestehen, die momentane Lage ist erschreckend. Firmen und Händler die mit Gold und Silber handeln haben das schon Lange erkannt.

Der Goldpreis ist in den letzten 5 Jahren so exorbitant gestiegen, das es nicht nur eine sichere Krisenwährung ist, nein auch eine Art von Vorsorge kann Gold darstellen.

Es empfiehlt sich also sich von einem Großteil seines Bargeldes zu trennen und diese beiden Edelmetalle zu erwerben.
Natürlich ist nicht jeder in der Lage Goldbarren im Wert von mehreren Zehntausend Euro zu handeln.

Gold und Silber gibt es aber auch in handelsüblichen Münzen
( Unzen genannt ) die auch der kleine Geldbeutel zulässt.
Eine Feinunze Gold liegt stand 01.06.2010 bei gut 1080,00 €
Noch vor zwei Monaten kostete die selbe Unze 850,00 €, was die große Nachfrage und Wertexplosion erkennen läst.

Auf der Welt gab es immer schon Krisen, auch das wird nicht die letzte gewesen sein, Gold war und ist aber schon immer ein sicherer Hafen gewesen.

Wenn Sie sich entscheiden Gold und Silberunzen zu erwerben, sollten sie dieses schnell erledigen und es nicht noch auf die lange Bank schieben. Wir erleben momentan eine Preisexplosion des Goldes.

Kaufen Sie zu zwei dritteln Gold und zu einem drittel Silber.
Silberunzen liegen vom Preis her nicht so hoch wie Gold, wird aber genau so viel gehandelt wie alle anderen Edelmetalle.
Betrachtet man das Silber seltener ist als Gold und überall verarbeitest wird, also immer eine Nachfrage vorhanden ist, sollte man also in den nächsten Jahren mehr ins Silber Investieren.
Bitte betrachten Sie den Goldkauf nicht als Ausgabe, sondern als Umwälzung Ihres Kapitales.
Genauso schnell wie Sie Gold erwerben können, können Sie es auch wieder Veräußern !

Bargeld behalten

Nicht nur die Erlebnisgeneration der Krise um 1930 sondern auch unsere Großeltern die den 2 Weltkrieg erlebten sind Menschen die das Vertrauen in die Banken verloren haben.

Die jüngsten Ereignisse und Nachrichten vom Bankensterben und Bankenpleiten lassen auch in naher Zukunft nichts gutes erwarten.

Stellen Sie sich vor, sie wollen eines schönen Tages zu ihrer Bank des Vertrauens um Geld abzuholen.
Plötzlich der Schock, auf einem Schild an der Eingang steht geschrieben “ geschlossen wegen Bankenurlaub “ !
Woher Geld bekommen ? Wie einkaufen ? Wie Rechnungen bezahlen ?

Sie denken das ist an den Haaren herbeigezogen und übertrieben ? Leider nicht, solche Szenarien gab es schon und der Staat mit seinen Banken machen in Krisenzeiten davon gebrauch.

Nicht auszumahlen welche Umstände in kürzester Zeit herrschen würden.
Spätestens jetzt merken die Bürger das etwas im Argen ist.
Aber es ist zu spät noch etwas zu tun, man kann nur abwarten was passiert !

Daher raten auch wir genauso wie die Oma und auch der Wirtschaftsexperte immer einen Teil an Bargeld im Hause zu haben.

Wir empfinden sogar das zwei drittel ihres Geldes auch in ihrem Privatbesitz sein sollte.

Bitte denken sie nicht an Zinsverluste oder sichere Bankschalter.
Sie werden sich glücklich schätzen wenn sie ihr Geld sicher zuhause wissen in solch Situation wie eben beschrieben.

Die andere Seite der Madaillie ist natürlich, wenn die Banken kein frisches Kapital mehr erhalten und die Bürger sukzessiv ihre Geldbestände abheben beschleunigen wir damit das Bankensterben.

Nur muss man in solchen Zeiten immer an sich und die Familie denken und nicht an den Staat und seine Banken.

Beeinflussen werden wir mit unserem Verhalten das schwanken der Banken, aber retten werden wir sie auch nicht, wenn unser gesamtes Geld auf dessen Konten liegt.

Was ist Ihnen also lieber ? Das Bankensterben noch um ein paar Tage oder Monate zu überbrücken und ihr Geld mit einem schlag zu verlieren, oder das bereits sinkende Schiff mit Bargeld in ihrer Hand zu verlassen !

Lebensmittel und Konserven anschaffen

Ein wichtiges Thema ist auch die Lebensmittelbeschaffung.
Keiner weiß wie lange ein Engpass oder sogar eine totale Versorgungskrise andauern kann.

Viele empfinden dies für absolut übertrieben und unwahrscheinlich, aber eintreffen kann diese Situation schneller als sie erwarten und es ist sicherlich besser wenn sie zu jenigen welchen gehören, die einen satten Vorrat im Keller haben und damit eine kleine Zeit überbrücken können.

Keiner soll in Panik verfallen, das ist ganz wichtig, auch soll keiner morgen den kompletten Dosensuppenbestand vom Discounter an der Ecke erwerben, dennoch sollten Sie bei jedem Einkauf den Sie tätigen die ein oder andere Konserve im Bestand haben.
Konserven gibt es in vielen Formen, sei es Fisch, Fleisch, Gemüse oder Suppen, die Vielfalt ist sehr groß.
In der Regel sind die oben aufgeführten Produkte bis zu 3 Jahren haltbar und ohne Probleme aufzubewahren.
Medikamente und Hygieneartikel

Nicht nur einen üppiger Vorrat an Lebensmitteln und Getränken sollten Sie im Keller haben, auch an Hygieneartikel und Medikamente ist zu denken.

Normalerweise hat jeder gut sortierter Haushalt eine kleine Hausapotheke im Bestand, doch schauen Sie lieber genauer nach was Ihnen fehlt.

Kopfschmerztabletten und Pflaster werden in Engpässen nicht ausreichen sein.
Decken Sie sich mit den nötigsten und frei verkäuflichen Medikamenten ein, auch ein KFZ Verbandskasten sollte dazu gehören.

Um die Hygiene und Sauberkeit nicht zu vernachlässigen sind auch die normalen Haushaltshelfer wie z.B. Einwegtaschentücher, Küchenpapier, Toilettenpapier und Seifen anzuschaffen.

Gehen Sie in Gedanken eine solche Situation durch, und Sie werden feststellen, was Sie alles benötigen um eine Zeit unabhängig von den Geschehnissen in der Welt zu sein.

Mundhygieneartikel stehen sehr hoch im Fokus, den wir gehen davon aus, das ein regulärer Zahnarztbesuch nicht stattfinden wird. Ein Besuch Beim Haus und Zahnarzt für eine Kontrolle ist also oberste Priorität.
Persönlicher Schutz

Was aber nützen Ihnen all die Vorbereitungen und Anschaffungen, wenn Sie als Person nicht vorbereitet sind ?

Nicht nur in Krisenzeiten sollten Sie auf Ihre Kondition achten.
Ein gesunder Körper beherbergt auch einen gesunden Geist, und den benötigen Sie in solchen Tagen mehr den je.

Treiben Sie Sport, halten Sie sich Fit, es Empfiehlt sich auch einen Kurs für Selbstverteidigung zu absolvieren. Sich selber schützen ist oberste Priorität !

Bedenken Sie aber auch, Ihren persönlichen Raum, also Wohnung oder Haus zu schützen!
Legale Waffen wie z.B. Reizgas, Schreckschuss oder Pfefferspray sollten Sie sich als erstes anlegen. Bedenken Sie das es in Krisentagen auch zu Übergriffen oder gar Plünderungen kommen kann, sein Hab und Gut zu schützen ist eine der größten Vorsorgen die Sie treffen sollten.

Brennstoffe sichern

Sollten Sie eine Immobilie Ihr eigen nennen dürfen, schätzen Sie sich glücklich. Sie haben im Gegensatz zum Stadtmenschen die Vorteile der Lagerung und Kapazitäten.

Denken Sie steht’s daran genügend Benzin, Heizöl oder Gas, Kohle, Holz etc. etc. Zu Lagern und zu Bunkern.

Die perfekte Heizlösung in Zeiten der Krise ist natürlich der eigene Kamin oder gar der Kohleofen.
Ein Kamin ist schon für kleines Geld zu erwerben und macht nicht nur in Krisenzeiten Sinn.

Lagern Sie also genug Brennstoffe, um mindestens über ein halbes Jahr alternativ heizen zu können.

Auch an Produkte wie Kohlenanzünder, Holzkohle ( zum Grillen ) Streichhölzer und Feuerzeuge ist zu denken, alternativ vielleicht noch Bunsenbrenner und Gasflaschen.
Bedenken sie das sie die Lebensmittel die Sie Lagern ja auch zubereiten müssen. Was nützen Ihnen 10 Packungen Reis, wenn er nicht gekocht werden kann.

Spielen Sie einfach in Gedanken einen ganz normalen Tag durch und erkennen Sie die Lücken die Sie schließen müssen um von der Außenwelt allein und selbständig agieren und Überleben zu können.

Werkzeuge und Hilfsmittel beschaffen

Gastbeitrag

Eine Währung mit Verfallsdatum

Inzwischen ist die Banken- und Finanzkrise in aller Munde, und auch die großen Mainstream-Blätter berichten darüber. Nur, was da genau passiert und wieso eine weltweite Rezession und Hyperinflation die Folge sein wird, darüber wird kaum oder gar nicht berichtet.

Während in der Natur gesundes Wachstum zunächst schnell erfolgt, sich dann verlangsamt und schließlich ganz beendet wird, ist es im Zinssystem genau umgekehrt. Hier beginnt das Wachstum langsam, beschleunigt sich immer mehr und steigt rechnerisch ins Unendliche weiter. Kennzeichen einer solchen Entwicklung ist, daß sich z. B. die Schulden, abhängig vom Zinssatz, im gleichen Zeitabschnitt verdoppeln. Zinseszins heißt, daß die angefallenen Zinsen auf die Grundverschuldung addiert und im nächsten Jahr mitverzinst werden.

Wenn solch Zinseszinswachstum in der realen Welt auftritt, bedeutet es stets einen zerstörerischen Prozeß:
Das Tumorwachstum beim Menschen etwa folgt einem Zinseszinsprozeß. Ist anfangs nur eine Krebszelle vorhanden, so teilt sich diese, und es entstehen zwei Tumorzellen.

Diese teilen sich wieder und es werden vier, dann acht, sechzehn usw. Bis schließlich der ganze Körper vom Krebs zerfressen ist und der Mensch zugrunde geht!
Ähnlich bei einer Lawine: Rollt am Anfang nur ein Eiskristall, so stößt dieses ein weiteres an, diese nochmals andere, bis am Ende der ganze Berg herunterkommt und alles im Weg Stehende zerstört.

Auch die Entwicklung einer Atombombenexplosion folgt einer Zinseszinskurve: Ein Atom wird durch Neutronenbeschuß gespalten und setzt wieder zwei Neutronen frei, welche nochmals je ein Atom spalten können. Am Ende kommt es zur gewaltigen nuklearen Explosion.

Dass die Bundesrepublik Deutschland, genau wie fast alle anderen Staaten der Welt, völlig überschuldet ist, pfeifen ja schon die Spatzen vom Dach. Das Ausmaß der Verschuldung Deutschlands bewegt sich mittlerweile in unvorstellbaren Größenordnungen.

Während wir 1950 noch vor einem Schuldenberg von zehn Milliarden standen, erhebt sich heute vor uns ein riesiges Schuldengebirge von 1,5 Billionen Euro. Jenseits von Gut und Böse bewegt sich auch die deutsche Schuldenstandsquote, das Verhältnis vom Schulden zum Bruttoinlandsprodukt. Von 18 Prozent im Jahre 1950 ist sie auf 68 Prozent gestiegen.
Wem schulden die Staaten nun eigentlich das Geld? Zuerst einmal den sparsamen Bürgern des Landes. Deren Spareinlagen (Sparbücher, Festgeldkonten, Sparkonten usw.) und Kapitalanlagen (Kapital-Lebensversicherungen, Anleihen…) sind von den Banken und Versicherungen den Regierungen ausgeliehen worden – gegen Zins versteht sich. Dieses Geld ist weg, da kaum eine Regierung wirtschaften kann. Vor allem vor Wahlen werden reichlich Geschenke verteilt – mit Geld, das nicht vorhanden ist -, da man ja wiedergewählt werden will. Das klappt meistens sehr gut. Siehe die bundesdeutsche Politik: die etablierten Parteien kleben förmlich an den Parlamentssitzen und nur alle Jahre wieder wechseln die Koalitionen. Es muß ja schließlich demokratisch aussehen!

Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass zusätzliche Staatsausgaben entweder durch Kredite oder durch zusätzliche Steuern finanziert werden können. Immer und überall müssen die Ausgaben durch Steuern finanziert werden. Die Entscheidung für Kredite zur Finanzierung verschiebt die Steuerlast lediglich auf die kommenden Jahre, wenn es dann gilt, die Kredite zu tilgen.

Außerdem nimmt die Regierung Kredit auf dem weltweiten Geldmarkt auf und gibt dafür Pfandbriefe (Anleihe, Schuldverschreibung, Rentenpapier, Obligation, Bonds) aus. Dass diese Kredite nicht von der Regierung, sondern von den Steuerzahlern des Landes bezahlt werden müssen, steht auf einem anderen Blatt. Wundern wir uns also nicht, wenn die Steuern ständig steigen.

Die Verschuldung der Regierungen der Welt hat neben der Unfähigkeit zu wirtschaften noch einen weiteren Grund. Dieser liegt im Währungs- und Zinssystem selbst. Da (Papier-)Geld immer nur durch Kredit, verbunden mit dem leidigen Zins, in Umlauf gebracht werden kann, wird immer eine gewisse Menge Geld fehlen, nämlich der Zinsbetrag. Wo soll er auch herkommen? D.h., um den Zins zu zahlen, muß der Kreditnehmer durch effizientes Wirtschaften entweder jemandem dieses Geld wegnehmen – bei dem dann das Geld fehlt – oder einen neuen Kredit aufnehmen. Dadurch wird aber die Geldmenge immer größer und die Kredite nebst Zinsen auch. Wenn die Geldmenge dann schneller steigt als das Wirtschaftswachstum, brechen die Mißstände des Zinssystems auf. Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage steigen in der Folge der übergroßen Geldmenge die Preise von Konsumgütern und andere.

Wir verzeichnen eine (Hyper-)Inflation. Das Geld wird immer weniger wert, denn die Ware wird ja nicht teurer – werthaltiger. Daß wir an der Zapfsäule immer mehr Geld bezahlen, liegt u.a. eben auch daran, daß der Dollar/Euro immer weniger wert ist. Schon Voltaire hat vor ca. 250 Jahren gesagt: Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück. NULL!
Was kommt also auf uns Menschen dieses Landes zu?
Zuerst einmal wird die Geldmenge immer schneller steigen, was zu besagten Hyperinflation führen wird. Alle monetären Anlagen werden an Wert verlieren bis hin zum Totalverlust.

Zum Ende hin werden wir eine neue Währung bekommen. Mit derartigen Währungsreformen endete jedes Papiergeldsystem, gleichzeitig haben sich die Regierungen damit entschuldet. Bedauerlicherweise hat es in der Vergangenheit auch häufig Kriege zu diesem Zeitpunkt gegeben, in deren Folge das Groß-Kapital neue Anlagemöglichkeiten in der zerstörten Infrastruktur gefunden hat.

Was kann oder soll man tun? Bedenke:
Wie war es in vergangenen Zeiten? Was war mit den Leuten, die ihr Geld in einem Sparstrumpf gestopft oder unter einer Matratze versteckt hatten? Was war mit denen, die ein gut gefülltes Sparbuch oder ein dicke Geldbörse spazieren trugen? Entweder verloren sie ihr Geld innerhalb von Stunden (Börsencrash, Staatsbankrott) oder schleichend durch Inflation.
In der Menschheitsgeschichte war Gold (und Silber) immer ein begehrter Stoff gewesen. Nie wurde Gold „minderwertig“ oder „wertlos.“ Warum ist das so? Was ist so besonders am Gold, daß es weltweit so bekannt und begehrt ist? Daß Menschen Morde begehen, ja ganze Völker auslöschten, um seiner habhaft zu werden oder glänzende Augen bekommen, wenn das Wort „Gold“ ertönt?

Gold hat einfach einmalige Eigenschaften. Es sieht in seiner bernstein-goldenen Farbe nicht nur warm und ansehnlich aus, sondern vereint viele Vorzüge in sich, bei dem unser heutiges Geld ziemlich erbärmlich abschneidet. Gold ist Wert an sich, während Papier-Geld nur ein Versprechen ist; dieses kann jederzeit widerrufen werden.

Wie sich die Szenen gleichen: Bild oben 1931 Schlangen vor der Berliner Sparkasse. Menschen versuchen ihre Gelder abzuheben, doch die Bankschalter sind geschlossen worden.
Bild unten im Jahre 2007 in Großbritannien die Northern Rock-Bank. Aus Angst vor der Pleite der Northern Rock wollen die Menschen ihre Kohle abheben. Der Staat mußte einspringen und für die Bank bürgen.

Wer im Jahre 1910 genau 1000 Mark in Gold investiert hatte, würde daraus heute ca. 4000 € besitzen, ein Papiergeldbesitzer hätte nichts mehr gehabt. Gold ist also ein idealer „Stoff“, um sich gegen bevorstehenden Krisenzeiten zu schützen.

Gefragt nach den Gründen für den Wohlstand in den Kolonien, sagte Benjamin Franklin: „Das ist ganz einfach. In den Kolonien geben wir unser eigenes Papiergeld heraus. Es wird ‚Colonial Scrip’ (=‚Kolonialaktie’) genannt. Wir geben es in angemessener Menge heraus, damit die Waren leicht vom Produzenten zum Konsumenten übergehen.

Indem wir auf diese Weise unser eigenes Papiergeld schöpfen, kontrollieren wir seine Kaufkraft, und wir haben an niemanden Zinsen zu zahlen.“
Die Antwort der Zentralbanker: „Wenn diese spitzbübische Finanzpolitik, welche ihren Ursprung in Nordamerika hat, sich festsetzt, dann wird sich die Regierung ohne Kosten mit ihrem eigenen Geld ausstatten.

Sie wird alle Schulden bezahlen und wird schuldenfrei sein. Sie wird all das nötige Geld haben, um ihre Geschäfte zu tätigen. Sie wird wohlhabend werden, ohne Vergleich in der Weltgeschichte. Die Intelligenz und das Vermögen aller Länder der Welt werden nach Nordamerika gehen. Dieses Land muß vernichtet werden oder es wird alle Monarchien der Welt vernichten.“ (London Times, 1885)
(Hans-Joachim Franz im August 2008 / 2010)

Zusammenfassung

Zum Schluß dieses Blogs hoffen wir Ihnen ein paar wertvolle Tipps für die Zukunft mitgegeben zu haben.

Wir möchten aber nochmals erwähnen, das wir uns von Prognosen und Panikmache distanzieren.

Verfallen Sie nicht in Panik und vor allem denken sie nicht das morgen die Welt sein Ende erleben wird !

Als ersten Punkt ist es sehr wichtig, das Sie sich eine persönliche Übersicht Ihrer Wirtschaftlichen und Finanziellen Lage machen.

Das heißt also :

Was verdiene Ich ?
Was habe ich für Ausgaben ?
Wie viel Schulden habe ich ?
Was kann ich Optimieren ?
Welche Spar und Vorsorgethemen habe ich ?

Das ist ein kleiner Auszug der Themen über die Sie sich als aller erstes Gedanken machen müssen.
Als zweiten Schritt Empfehlen wir sich von angeblich Kapitalbildenden Policen zu trennen.
Darunter zählen wir : Klassische und Fondsgebundene Lebensversicherungen , Sparpläne , Aktien , Wertpapiere und Beteiligungen.

Diese Art von Vorsorge ist mit großer Sicherheit in der nahen Zukunft kein Garant mehr für Kapitalbeschaffung und Wohlstand.

Schon seit Jahren sind solche Anlegeformen zum Scheitern verurteilt.
Aus eigener Erfahrung könne wir sagen, das Sie mit den oben genannten Anlagen Ihr Geld verbrennen und vernichten.

Spekulative Anlagen haben schon immer negative Erträge gebracht, nur sehr wenige Menschen haben damit Ihr Vermögen aufgebaut.

Erfahren Sie mehr über die Wirtschaftskrise.

Die Wirtschaft in Griechenland heute

Die wirtschaftliche Lage in Griechenland


Seit circa zwei Jahren blickt die Bevölkerung der Europäischen Union auf Griechenland. Hier hat die Finanzkrise die deutlichsten Spuren hinterlassen. Der Staatshaushalt in Griechenland ist bereits seit vielen Jahren unausgeglichen. Es wird mehr Geld benötigt, als sich in den Kassen befindet. Durch diese Situation sind die Schulden von Griechenland zu hoch, um noch vom Land selbst getilgt werden zu können. Von den Ratingagenturen wurde Griechenland in der Folge immer weiter herabgestuft und bekommt auf den Kapitalmärkten nur noch sehr schwer Kredite. Griechenland bekam von der Europäischen Union Gelder um die Situation im Land zu entschärfen. Dafür muss die Regierung im Gegenzug Sparmaßnahmen durchsetzen.

Wie entstand die Krise in Griechenland?

Um der EU beitreten zu dürfen, darf ein Land bestimmte Grenzen zur Staatsverschuldung nicht überschreiten. Griechenland konnte diese Werte nicht aufweisen und wurde trotzdem in den Euro aufgenommen. Durch die Aufnahme in die EU ohne die Kriterien, die nötig gewesen wären, zu erfüllen, verschlimmerte sich die Situation in Griechenland. Durch die geringe Wirtschaftsleistung kann sich das Land sehr schlecht auf dem Weltmarkt behaupten. Die Einführung des Euros stufte die Wettbewerbsfähigkeit weiter herab.

Griechenland ist es nicht möglich seine Schulden zu zahlen und muss jedes Jahr neue Schulden aufnehmen. Das belastet den Staatshaushalt mit steigenden Zinsen weiter. Die Krise in Griechenland kam auch dadurch zustande, dass die Staatsausgaben in dem Land sehr hoch sind. Lohnerhöhungen wurden trotz der prekären Situation noch gezahlt. In Griechenland gibt es zudem zu viele Beamte, die nicht effizient genug arbeiten.

Außerdem wurden in Griechenland Renten an Menschen gezahlt, die längst verstorben waren. Diese Ausgaben belasten die Staatskasse zusätzlich und sorgen dafür, dass die Ausgaben nicht mehr durch die Einnahmen gedeckt werden können. Die Steuereinnahmen sind in Griechenland im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern sehr niedrig. Durch die florierende Schwarzarbeit entgeht der Staatskasse ein sehr großer Anteil an Steuergeldern.

Außerdem werden in Griechenland vergleichsweise nur sehr niedrige Steuern erhoben. Diese Parameter führen dazu, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Durch die niedrigen Einnahmen muss Griechenland immer weitere Schulden aufnehmen. Da Griechenland als sehr unsicherer Schuldner eingestuft wird, sind die Zinsen sehr hoch. Durch die hohen Zinsen steigen die Ausgaben für den Staat und somit die Verschuldung – ein Teufelskreis.

Von der Krise sind vor allem die ärmeren Menschen im Lande betroffen. Die Krankenkassen bezahlen die Medikamente und Arztrechnungen nicht mehr direkt. Die Betroffenen müssen die Leistungen in selbst bezahlen und erhalten, wenn sie die Rechnung einreichen eine Erstattung. Außerdem wurden die Renten und die Löhne wieder gesenkt. In Athen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Ausschreitungen aus Protest gegen die Sparpläne der Regierung.

Die Anzahl an Selbstmorden stieg in der Krise weiter an. Viele Menschen können sich die Miete für eine einfache Wohnung nicht mehr leisten und leben in Zelten. Immer mehr junge Menschen sehen sich in Griechenland in ihrer Existenz bedroht und verlassen das Land. Nur radikale Spar- und Strukturänderungsmaßnahmen in Kombination mit Hilfsgeldern der EU lassen die Griechen hoffen, ihr Land wieder in ruhigeres Fahrwasser manövrieren zu können.

Griechenland bald raus aus dem Euro ?

Die Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu, am heutigen Tag haben Griechen Ihre Konten leer geräumt. Die Banken Griechenlands sprechen von mehreren Millionen Euro. Die Griechen haben Angst, und das zu Recht.
Mitte Juni sind nun Neuwahlen veranschlagt, die extremen Linken genauso wie die extremen Rechten erfahren zurzeit einen regen Zuspruch.
Was passiert, wenn die Griechischen Banken kein Kapital mehr haben, brauch ich denk ich mal nicht zu erwähnen.
Bürgerkriegs ähnliche Zustände wird Griechenland erwarten.

Ist Ihr Geld auf der Bank sicher ?

Ihr Konto ist nicht sicher auf der Bank

Falls auch Sie der Meinung sind, das Ihr Girokonto, Sparkonto oder Tagesgeldkonto sicher sei, müssen wir Sie leider enttäuschen.
In Deutschland ist es gesetzlich geregelt mit dem sogenannten Einlagensicherungsfond meinen Sie?
Diese Aussage können Wir revidieren!

Der Einlagensicherungsfond dient lediglich zur Beruhigung der Bürger, er hat keinerlei Sicherheit für Sie. Das erste große Problem ist, das lediglich 1 bis 5 Prozent der gesamten Einlagen der Deutschen abgesichert sind.
Das zweite Problem ist, Sie haben keinen offiziellen Rechtsanspruch auf das Geld aus dem Fond.

Auszug Wikipedia :
auf die Leistungen eines freiwilligen Einlagensicherungsfonds gibt es für den Kunden keinen unmittelbaren Rechtsanspruch gegen den Fonds seines Geldinstituts. Der Fonds dient der Stabilisierung der ihm jeweils angeschlossenen Institute im Krisenfall. Bei einer allumfassenden Bankenkrise ist eine ausreichende Leistung nicht garantiert.

Geld auf sein Konto zu bringen, bedeutet es im schlimmsten Falle nie wieder zu sehen.
Der einzige richtige Weg ist die Investition in Sachwerte wie Immobilien, Gold und Silber.

Was machen Sie um dein Geld zu sichern ?
Mehr zum Thema Einlagensicherungsfonds.

Spanien in der Krise

Krise in Spanien

Auf den Straßen Madrids finden Straßenschlachten zwischen Systemgegnern und Hundertschaften der spanischen Polizei statt. Die Banken Spaniens wanken. Spanien will Milliardenhilfen aus dem EU-Rettungsschirm für die spanischen Bankhäuser beantragen. Das Land steckt tief in der Rezession. Die Euro Länder und ihre Institutionen beraten nun über weitere Hilfsmaßnahmen. Aufschluss darüber, wie es zu einer solchen Situation kommen konnte und wie sich das Land daraus befreien kann, können die einzelnen Krisenstadien geben.

Die Europapolitik und die Wirtschaft der Spanier

Der Euro und die Europapolitik nehmen enormen Einfluss auf die Mitgliedsländer. Spanien ist seit 1986 Mitglied der Europäischen Union (EU). Als solches setzt es sich stark für die weitere Integration Europas und stärkere interkontinentale Handelsbeziehungen ein. Gesetzliches Zahlungsmittel ist der Euro. Das BIP betrug nach geschätzten Angaben des IWF fast 1,5 Billionen US-Dollar. Der IWF weist die spanische Inflationsrate für 2011 mit 3,05 % aus und prognostiziert für das Folgejahr einen Rückgang auf 1,89 %. Die Verschwendung von Druckerpatronen zum Gelddruck sieht anders aus. Spanien gilt damit als viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone und der zwölftgrößten Volkswirtschaft der Welt und weist die typische Wirtschaftsstruktur einer Industrienation auf.

Etwa 70 % Dienstleistungen, 20 % verarbeitende Industrie, 2 % Landwirtschaft und 8 % Bauwirtschaft. Nach Angaben von Eurostat stieg die Staatsverschuldung in Spanien seit 2007 kontinuierlich auf knapp 70 % im Jahr 2011 an.

Entstehung der Krise im Finanz- und Immobiliensektor

Im Herbst 2007 stürzte das Bankhaus Lehmann Brothers sich selbst und mit ihm ganze Bankenlandschaften mit in den Abgrund. Die Kreditinstitute hatten sich verzockt. Hochspekulative Finanzderivate wurden in Umlauf gebracht und verteilten sich. Sehr beliebte Anlageformen waren die sehr renditeträchtigen verbrieften Immobilienforderungen. Als Lehmann die Forderungen nicht mehr aufbringen konnte und zusammenbrach, fielen die Kurse vieler zweifelhafter Papiere ins Bodenlose. Die Börsen brachen ein, und mit ihnen die spanische Volkswirtschaft.

Kurz nach dem Börsencrash stiegen auch die Arbeitslosenzahlen und die spekulativen Tendenzen des Immobilienmarktes legten sich. In den USA und in Europa wurden die Notenbanken mit einer expansiven Geldpolitik tätig, um den Unternehmen und der Politik unter die Arme zu greifen. Aus heutiger Sicht schien dieser Schritt jedoch zu spät gekommen zu sein. Bis heute haben sich der Arbeitsmarkt und der wichtige Bausektor in Spanien nicht erholt.

Das aktuelle Krisenstadium

Da Griechenland in Börsenkreisen bereits als abgeschrieben und eingepreist gilt, fokussiert sich das mediale Interesse zusehends auch auf Spanien. Wird Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfen oder nicht? Werden die Reformen ausreichen? Das sind Fragen, die hierzulande diskutiert werden. In Spanien hingegen werden bereits regelrecht Straßenschlachten ausgefochten. Die Spanier demonstrieren gegen Kapitalismus, Politiker und korrupte Machenschaften in Unternehmen und insbesondere gegen die Banken.

Allein die spanischen Banken sollen mit einer Art riesigem Geldtransport mit100 Mrd. Euro gestützt werden. Zugleich steigen die Arbeitslosenzahlen und mit ihnen die sozialen Unruhen. Unter der Voraussetzung, dass sich die Bankenkrise und die Staatsschuldenkrise nicht zeitnah unter Kontrolle bekommen lassen, werden die sozialen Unruhen in Spanien nicht aufhören.

Die Zukunft Spaniens

Spanien gilt als größtes und zugleich hoffnungsvollstes Sorgenkind der Eurozone. Die Spitzenpolitiker der Euro-Länder Mario Draghi, Angela Merkel, Francois Hollande, Mario Monti und Jean-Claude Juncker sind sich einig: “Wir sind bereit, alles zu tun, um die Währungsunion zu stabilisieren. Spanien ist unser Bollwerk gegen die Märkte.” Spanien ist wichtig, um ein Signal an die Finanzmärkte und das Vertrauen der Anleger zu senden.

Die Iberische Halbinsel besitzt zwar keine autonome Geldpolitik um eigenständige Maßnahmen ergreifen zu können, ist jedoch mit großem Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften und einem relativ großen Kapitalstock ausgestattet. Spanien ist nicht mit den üblichen Verdächtigen wie Italien oder Griechenland zu vergleichen. Die spanischen Reformen scheinen zu greifen. Bis auf den Bausektor scheint die Wirtschaft strukturell in Takt zu sein. Die Euro-Politiker werden durch die Bestimmung der Rahmenbedingungen einen großen Teil zur Entwicklung beitragen.

Fußball in der Eurokrise

Wirkt sich die Eurokrise auf den Fußball aus?

Wirtschaftlich geht es in Europa drunter und drüber. Nach der schweren Bankenkrise in den Jahren 2008 und 2009 erschüttert momentan die Euro-Krise den Kontinent. Die Regierungen haben Kürzungen angekündigt. Alle Bereiche sind betroffen, auch der Fußball. In der neuen Saison haben Toppklubs jedoch wie eh und je Unsummen für Transfers ausgegeben. Doch wie liquide sind die Klubs wirklich? Macht sich die Krise in diesem Bereich bereits bemerkbar und wie geht es in der Zukunft weiter?

Europäische Toppklubs – Ein finanzielles Abbild der Krisenländer

In der vergangenen Transferperiode verpflichtete Real Madrid Luka Modric für 30 Millionen Euro, Manchester United sicherte sich Robin van Persie für 32 Millionen und der FC Chelsea gab 40 Millionen für Eden Hazard aus. Alle drei Klubs gehören zu den am höchsten verschuldeten Vereinen der Welt und ihre Heimatländer leiden unter der Finanzkrise. Nach aktuellen Schätzungen sollen die Schulden von Real Madrid bei über einer halben Milliarde liegen, Manchester United steht mit mehr als 300 Millionen in der Kreide und der FC Chelsea erhielt Darlehen in Höhe von 500 Millionen von seinem Gönner Abramowitsch.

Astronomische Zahlen, und dennoch hat sich an der Finanzpolitik der Klubs nichts geändert. Teure Stars werden hinzugekauft und durch Schulden finanziert, anstatt selbst ausgebildet zu werden. Große Erfolge werden eingeplant und nicht erreicht, Subventionen von den Regierungen erwartet, um das Überleben zu sichern. Die finanzielle Situation dieser Klubs ähnelt inzwischen derer ihrer Heimatländer; Spanien steckt mitten in der Finanzkrise und auch Großbritannien befindet sich inzwischen in der Rezession. Die Fußballklubs werden von Subventionen, Krediten und den Fans am Leben gehalten.

Eine düstere Zukunft

Fußballklubs genießen oft eine finanzielle Sonderbehandlung in ihren Ländern. Sie sind ein Prestigeobjekt auf internationaler Ebene und befinden sich in enormem Wettstreit. Unternehmen, die eine ähnliche Verschuldungsrate wie die Klubs aufwiesen, wären schon lange in der Insolvenz. Doch Real Madrid genießt exklusive Steuerprivilegien und erhält sogar Subventionen von der spanischen Regierung. Angesichts der sich zuspitzenden Situation in den Ländern erscheint es jedoch als unwahrscheinlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Neue Kontrollgremien, die die Klubs regulieren, wurden erst vor kurzer Zeit eingeführt.

So sollen etwa alle spanischen Vereine ihre Schulden bis 2020 zurückzahlen. Auch wenn das unrealistisch ist, werden so erste Signale gesendet, die Besserung geloben. Währenddessen sinken die Werbeeinnahmen der Vereine durch die Finanzkrise gewaltig, was sich zusätzlich negativ in den Bilanzen deutlich macht. Lediglich in der Bundesliga sieht die Entwicklung positiv aus.

Die Euphorie ist ungebrochen

Der Faszination Fußball tut dies jedoch keinen Abbruch. Der Fußball besitzt auch beim Fan gewisse Sonderrechte, sodass hierfür besondere Ausgaben ermöglicht werden. So ist die Entwicklung der Zuschauerzahlen in den europäischen Toppligen durchweg positiv oder zumindest stabil, obwohl die Preise der Eintrittskarten kontinuierlich ansteigen. Während es während der Bankenkrise 2008 und 2009 ein Absacken bei den Zuschauerzahlen gab und daraufhin die Preise in Spanien und England um bis zu 25 Prozent gesenkt wurden, ist eine solche Entwicklung bei der momentanen Euro-Krise noch nicht auszumachen.

Der Zuschauer-Krösus Bundesliga hält so seinen ständigen Wachstumskurs durch. In den Jahren 2009, 2010 und 2011 wurde die durchschnittliche Besucherzahl von 41.800 auf 41.900 bis hin zu 42.100 Zuschauer gesteigert. Die Englische Premier League steigerte seine Zuschauerzahlen im letzten Jahr von 34.200 Zuschauern auf 35.300 Zuschauer. Auch im krisengeschüttelten Spanien und Italien sind die Zahlen stabil, nachdem sie während der Bankenkrise 2008 stark abgesackt wahren. Dieses Phänomen der Fantreue setzt sich bei den Fanartikeln fort; hier erreichen viele Klubs Rekordabsätze bei Trikots, Stickabzeichen und Fanschals. Und dies wird sich wahrscheinlich auch in Zukunft nicht ändern, denn wo der Fußball auftritt, da geht es um Emotionen, um Leidenschaft, um Identität.

Kein Fan wird seinen Kontoauszug kontrollieren, wenn seine Lieblingsmannschaft im Stadion spielt. So blüht der Fußball; unabhängig vom Geld.

Der Euro Rettungsschirm

Der Euro Rettungsschirm

Der seidene Faden

Neben dem europäischen Fiskalpakt, in dem sich die 17 Staaten der Eurozone zu einem gemeinsamen Stabilitäts- und Wachstumspakt verpflichten, basiert der Euro Rettungsschirm vor allem auf dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der als staatenübergreifende Institution die nur provisorisch auf Zeit eingerichtete EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) ablösen soll. Doch bis zum September war unklar, ob es 2012 überhaupt zu einer Konstituierung des EMS und einer Unterzeichnung des Fiskalpaktes kommen würde, nachdem mehrere Interessengruppen in Deutschland verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet hatten. Diese hat das Bundesverfassungsgericht nun mit seiner Entscheidung ausgeräumt und damit grünes Licht für den Euro-Rettungsschirm gegeben.

Nicht ohne Auflagen

Viele Diskussionen, gemeinsame Gespräche und Sitzungen hatte es gedauert. Letztlich billigte das höchste Gericht die deutsche Beteiligung am Euro-Rettungsschirm, jedoch mit wichtige Auflagen. So haben die Richter bestimmt, dass die Ratifizierung des EMS-Vertrages nur erfolgen darf, wenn ausdrücklich klargestellt ist, dass die Haftung der Deutschen beschränkt bleibt. Auch muss sichergestellt sein, dass keine Vorschrift des ESM-Vertrages so ausgelegt werden darf, dass ohne Zustimmung der deutschen Vertreter höhere Zahlungsverpflichtungen entstehen. Doch auch im innerpolitischen Bereich hat das Bundesverfassungsgericht wichtige Einschränkungen gemacht. So dürfen sich die auf deutscher Seite tätigen ESM-Vertreter nicht auf ihre Schweigepflicht berufen, sondern müssen Bundestag und Bundesrat umfassende Informationsrechte einräumen. Damit können nun auch die im Zusammenhang mit dem Rettungsschirm stehenden nationalen Gesetze verabschiedet werden, die im Übrigen keinen Einfluss auf geltendes Arbeitsrecht haben.

Was den ESM vom EFSF unterscheidet

Während der EFSF als eine temporäre Organisation ins Leben gerufen wurde, deren Wirken zeitlich begrenzt war, wird der ESM als eine ständige Institution eingerichtet, um die Stabilität innerhalb der Eurozone sicherzustellen. Zusätzlich wird der ESM mit mehr Kompetenzen ausgestattet. Wie schon der Vorgänger kann der ESM durch direkte Kredite Mitgliedsstaaten vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit schützen. Zusätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, Kreditlinien für Länder einzurichten. Damit soll in erster Linie die Kreditwürdigkeit eines Landes gestärkt werden, damit es sich die benötigten Mittel auf dem freien Kapitalmarkt beschaffen kann. Nur bei Bedarf sollen die Länder tatsächlich Gelder abrufen können. Als eine weitere Option sind Kredite geplant, die nicht unmittelbar der Stabilisierung dienen, sondern über welche die Länder ihre Banken unterstützten können, sodass diese die neuen EU-Vorgagen im Hinblick auf das erhöhte Kernkapital erfüllen können. Um das Zinsniveau verschuldeter Staaten niedrig zu halten, ist der ESM zudem berechtigt, Staatsanleihen sowohl auf dem Primär- wie dem Sekundärmarkt zu erwerben.

Die Integration in den Fiskalpakt

Neben verschiedenen Auflagen, die vor der Gewährung von Hilfen durch den ESM erfüllt sein müssen, wie etwa einer Bewertung durch die Europäische Zentralbank (EZB) sind die ESM-Hilfen strikt an die Bestimmungen des Fiskalpakts, insbesondere die Einführung von Schuldenbremsen gekoppelt. Zusätzlich werden mit Ländern, die Hilfen in Anspruch nehmen wollen sogenannte Memoranden-of-Understanding ausgehandelt, die festlegen, in welchem Umfang das Land Strukturreformen durchführen und Sparprogramme auflegen muss.

Was uns der Rettungsschirm kosten wird

Klare Aussagen darüber, wie teuer den Bürger der Euro Rettungsschirm zu stehen kommt, kann derzeit niemand mit Sicherheit machen. Von den insgesamt 700 Milliarden Euro, die als Stammkapital für den ESM vorgesehen sind, übernimmt Deutschland insgesamt rund 190 Milliarden Euro. Tatsächlich eingezahlt werden jedoch von deutscher Seite nur 22 Milliarden, die in fünf Raten fällig werden (je zwei in 2012 und 2013 und eine in 2014). Der verbleibende Anteil von 168 Milliarden Euro gilt als abrufbar und wird erst bei Bedarf nach einem gemeinsamen ESM-Beschluss tatsächlich übertragen. Soweit das Stammkapital des ESM nicht weiter aufgestockt werden muss, beschränkt sich die deutsche Haftung entsprechend der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts auf den eigenen Anteil am Stammkapital von rund 190 Milliarden Euro. Noch ist allerdings bei weitem nicht sicher, ob das Stammkapital des ESM langfristig ausreichen wird.

Die Zypern Krise

Zypern Krise

Die dramatische Entwicklung in der europäischen Wirtschaft und ganz besonders die Zypern Krise lässt das Interesse an Politik und Wirtschaft auch bei dem bisher unpolitischen Normalverbraucher abrupt in die Höhe schnellen. Es reift rasch die Erkenntnis, dass die Auswirkungen direkt und besonders stark den kleinen Mann betreffen. Das Schlimmste ist, dass ausgerechnet der deutsche Bundesminister für Finanzen an der Idee mitgefeilt hat, dass ein Teil des Eigenbeitrags, den zu leisten, Bedingung für die 10 Milliarden Euro Kreditsumme an Zypern ist, über eine Zusatzsteuer von den Konten der Bankkunden abgezweigt werden soll. Mit diesem Anschlag auf das Vermögen auch von Kleinsparern sorgt man sich in Deutschland inzwischen ebenfalls um die Ersparnisse.

So war das doch alles nicht gemeint

Dieses Konzept bescherte Panik und Vertrauensverlust, nicht nur in Zypern. Das primäre Interesse der Bankkunden besteht nun darin, ihre Guthaben zu retten, bevor der Staat zugreift. Was ist eine Einlagensicherung wert, wenn sie eins-zwei-drei gekippt werden kann, sobald der Staat bzw. die Banken in Schwierigkeiten geraten?

Man hat ganz offensichtlich nicht mit den Konsequenzen gerechnet und beginnt nun, zurückzurudern, indem an den Einlagensicherungsgrenzen und den Verlustsätzen geschraubt wird. Und in deutschen Politikerkreisen beeilt man sich, zu versichern, dass die Zyprer selbst die Berücksichtigung der Kleinsparer unterstützte. Schließlich stehen Wahlen bevor und solche unpopulären Entscheidungen ebnen nicht selten gegnerischen Parteien den Weg zu mehr Stimmen. Nicht zu übersehen ist indes, dass die Wirtschaftskrise auch in Deutschland Auswirkungen zeigt. Ein Blick auf die Entgeltabrechnung offenbart den Arbeitnehmern, dass trotz gestiegener Löhne, der inflationsbereinigte Verdienst geringer als vor der Jahrtausendwende ist.

Zypern Krise: Ist noch etwas zu retten?

Die Crux an der gegenwärtigen Situation ist, dass wir nicht zum ersten Mal Zeuge eines drohenden Bankrotts auf Staatsebene werden – und die Namen einiger weiterer Kandidaten schon gefallen sind. Die Zypern-Krise könnte eine Art Präzedenzfall werden.

Unkontrollierter Bauboom, gefolgt von einem Crash des Immobilienmarktes, aufgeblähter Beamtenapparat, deren Gehälter die Staatskasse schröpfen und weitere Faktoren bewirken eine Schieflage, die die Ratingagenturen gnadenlos mit Herabstufung der Kreditwürdigkeit bestrafen. Aber was passiert wenn diese Kredite die laufenden Ausgaben immer weniger decken und die Wahrscheinlichkeit, sie zurückzahlen zu können, stetig sinkt? Hier beginnt ein Wechselspiel, das man nur durchbrechen kann, wenn man die Währungsunion mit einer Bankenunion koppelt. Diese Variante stößt nicht überall auf Zustimmung, auch nicht in Deutschland. Aber über diese Bankenunion bestünde die Möglichkeit, im Falle von drohenden Pleiten einzuschreiten, indem die betroffenen Banken übernommen werden, die Kleinsparer in Höhe der über die Einlagensicherung spezifizierten Summe ausgezahlt werden und der Rest, wie Wertpapiere und Sparkonten oberhalb der Versicherungsgrenze, würde einkassiert werden. Ob das im Fall von Zypern ausreichend wäre, um den Bankensektor zu sanieren, ist allerdings nicht sicher, wie auch der Rettungsschirm auf Grund des limitierten Budgets keine Garantie dafür bietet. Wenn die Hilfe der Eurogruppe auch noch an Bedingungen geknüpft ist, tut sich ein Land wie Zypern mit Hinweis auf eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten schwer.

Die Zypern Krise gibt völlig neue Einblicke in das Geflecht aus Politik- Wirtschafts-und Finanzwelt. An der Krise in einem solchen kleinen Land wie Zypern wird die Europäische Union nicht zerbrechen, aber die Zukunft steht dennoch auf dem Spiel.

Abhörskandal Edward Snowden

Der jüngste Abhörskandal: Edward Snowden, NSA und Datensicherheit

Der Schock ist noch nicht überwunden, die politische Tragweite bisher kaum absehbar – mit dem Abhörskandal rund um das “Prism”-Programm des amerikanischen Geheimdienstes NSA kommt das Thema Datenschutz auch bei uns wieder auf die Tagesordnung. Besonders in konservativen politischen Kreisen ist das Thema Vorratsdatenspeicherung wieder vom Tisch – kurz vor dem Wahlkampf möchte die Bundesregierung keinen potenziellen Wähler verschrecken. Eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse.

“Prism” wird publik – Obama verteidigt

Als Anfang Juni die ersten Agenturen vom “Prism”-Programm des NSA berichteten, konnte der Durchschnittsbürger mit der Meldung vermutlich kaum etwas anfangen: Das seit etwa fünf Jahren laufende Spionageprogramm der USA diene dem Kampf gegen den Terror, versicherte selbst US-Präsident Obama in den ersten Tagen nach der Enthüllung. Doch je mehr Details an Tageslicht kamen, desto zweifelhafter erschien die Schnüffelei. So veröffentlichte z. B. die britische Zeitung “The Guardian” einen Bericht über einen Spionageangriff eigener Geheimdienstleute bei einem G20-Treffen im Jahre 2009. Verantwortlich für die Enthüllungen ist der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden. Sein Name erlangte in diesen Tagen weltweit einen hohen Bekanntheitsgrad. Auch deshalb, weil die USA am 21. Juni 2013 Anklage gegen Snowden erhoben – wegen Spionage. Laut übereinstimmenden Medienberichten ein Eingeständnis der USA, denn ein Bürger eines demokratischen Landes ist zunächst seiner Verfassung gegenüber verpflichtet und erst danach den Anweisungen einer Behörde.

Ecuador zeigt sich von US-Erpressung wenig beeindruckt

Die darauf folgende Flucht Snowdens führte zunächst über Hongkong nach Russland – wo auf dem Moskauer Flughafen seit Wochen ein bizarres Schauspiel stattfindet: Snowden hängt im Transitbereich des Airports fest, weil er an unterschiedliche Staaten Asylanträge gestellt hat und auf deren Bearbeitung wartet. Gleichzeitig versichert Russlands Präsident Wladimir Putin, dass Snowden keine Auslieferung an die USA drohe. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt hingegen seine Zähne: Sämtliche Dokumente Snowdens werden annulliert, er besitzt damit keine gültigen Papiere mehr – was eine Ausreise nicht erleichtert. Auch Ecuador bestätigt, dass Snowden einen Asylantrag gestellt habe. Während der Überprüfung lässt eine Reaktion der USA nicht lange auf sich warten: Für den Fall das Ecuador tatsächlich Asyl gewähren würde, drohte man direkt wirtschaftliche Konsequenzen an. Die Reaktion aus Südamerika folgt am 27.Juni: Mit dem Verzicht auf Zollvergünstigungen düpierte Ecuador die USA und zeigte deutlich, dass man nicht erpressbar sei.

Putin bietet Snowden Asyl an – unter Auflagen

Was in den folgenden Tagen publik wird, ist auch für engagierte Anti-Terror-Kämpfer kaum zu rechtfertigen: „Der Spiegel“ kann nachweisen, dass Länder in der EU als “Angriffsziel” tituliert werden und in Gebäuden der UN Wanzen versteckt wurden – besonders Deutschland wurde Ziel von Abhöraktionen. Als sicher gilt mittlerweile, dass mit der Spionage nicht nur sicherheitspolitische Ziele verfolgt wurden, sondern die NSA auch ein tatkräftiger Unterstützer der Industriespionage ist. Am 1. Juli 2013 verkündet Russlands Präsident Putin, dass man Snowden tatsächlich Asyl gewähren würde – unter einer Bedingung: Snowden dürfe den USA nicht mit weiteren Enthüllungen schaden. Der gesuchte NSA-Mitarbeiter weist dieses Angebot allerdings umgehend zurück. Zu diesem Zeitpunkt laufen bereits Asylanträge für insgesamt 20 Länder – darunter auch Deutschland. Kurze Zeit später bestätigt Bundesinnenminister Friedrich den Antrag und verkündet, dass der Antrag überprüft werde. In Rahmen des Spionageskandals beklagt Friedrich nicht etwa die Spionagetätigkeit der USA, sondern macht ein ganz anderes Problem aus: An den scharfen Reaktionen sei ein in Teilen der Bevölkerung grassierender Antiamerikanismus schuld – Datenschützer zeigen sich entsetzt. Der Asylantrag Snowdens selbst habe allein deshalb in Deutschland keine Chance, da sich Snowden bei Antragsstellung nicht auf deutschem Territorium befand – eine wichtige Grundvoraussetzung. Außerdem sei dem Geheimdienstmitarbeiter nicht mit der Todesstrafe gedroht worden. Die amerikanischen Gerichte versprachen explizit, davon absehen zu wollen.

Notlandung des bolivianischen Präsidenten sorgt für Spannungen

Wie eng die Freundschaft zwischen den USA und der europäischen Politik wirklich ist, beweist noch ein anderes Ereignis dieser Tage: Boliviens Präsident Evo Morales muss auf dem Flug vom Moskauer Flughafen in seine Heimat einen ungeplanten Zwischenstopp in Wien einlegen. Der Grund: Frankreich, Italien und Portugal hatten der Maschine die Überflugrechte verwehrt, nachdem Snowden an Bord der Maschine vermutet wurde. Die Mutmaßungen stellten sich schnell als falsch heraus; eine diplomatische Verstimmung zwischen Europa und Lateinamerika war trotzdem die Folge. Wäre Snowden allerdings tatsächlich in der Maschine gewesen, hätte er sich statt eines Flughafens auch ein Zimmer in einem Hotel in Innsbruck oder Wien mieten können – Juristen stellten schnell klar, dass eine Auslieferung nach österreichischem Recht nicht erforderlich gewesen wäre.

Venezuela: Asyl für Snowden

Derweil verkündet Venezuelas Präsident Maduro, dass man Snowden tatsächlich Asyl gewähren wolle. Kritiker sehen darin weniger die Bemühungen, als Anwalt für den weltweiten Datenschutz einzuspringen, sondern eher die Absicht, die USA zu provozieren. Ein ungewöhnlicher Schritt, nachdem Maduro als Nachfolger von Chavez eigentlich eine Normalisierung der Beziehungen zu den USA angekündigt hatte.
Unklar bleibt bis heute, wie Snowden die Atlantikküste überqueren will, ohne von amerikanischen oder anderen Geheimdiensten gefasst zu werden.

Wirtschaftskrise 2011 in Deutschland

Wirtschaftskrise 2011

Die Wirtschaftskrise und die Folgen für den Arbeitsmarkt, Haushalt und der Konjunktur

Wirtschaftskrise 2011 und zwar von einem Bundeswirtschaftsminister. Man sollte ja meinen, dass dieser wissen muss, wovon er da spricht.

Was genau interessiert die Deutschen am meisten, wenn sie über die Wirtschaftskrise nachdenken? Die Schulden, die von unserem Staat und den Politikern gemacht wurden? Dies ist zwar ein großes Thema und man darf gespannt sein, wohin uns dies noch führt, aber viel wichtiger ist für die Menschen die Wirtschaftskrise in Punkto Arbeitsplätze. Noch lange sind die Vorfälle der letzten Jahre nicht vergessen, die Schließung von Opel und vor allem von Nokia, die tausende von Menschen, die von jetzt auf gleich ihre Arbeitsstelle verloren haben. Wem interessiert es da, dass die chemische Industrie einen Umsatz um 17,5 Prozent vergrößert hat oder die Automobil- und die Elektronikbranche 2010 ebenso ein zweitstelliges Wachstum vorweisen konnten.

Dies ist zwar schön für diese Branchen, aber jeder Mensch steht sich und seiner Familie immer noch am nächsten und möchte vor allem die eigene Zukunft gesichert wissen. Außerdem hat die deutsche Wirtschaft ja nicht nur Aufwärtstrends zu vermelden, denn die Bauindustrie zum Beispiel musste im Jahr 2010 einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent verbuchen. Dies soll sich wohl auch 2011 nicht großartig ändern, was die Fachverbände schon bestätigt haben. Außerdem ist der Aufschwung in der Wirtschaft so klar auch nicht, immerhin sollen die Umsätze der oben genannten Branchen 2011 nicht noch einmal zweistellig anwachsen.

Aber zurück zu dem Arbeitsmarkt, wie sieht dieser denn nun 2011 aus, wo doch schon die letzten Jahre nicht besonders rosig ausgefallen sind und die ganze Menschheit in Deutschland darüber diskutiert, was es bringen soll, dass die Menschen die einem 1 Euro Job nachgehen, nicht mehr in der Statistik auftauchen. Der wirtschaftliche Aufschwung ist ja schön für das Land, keine Frage, aber ist die Wirtschaftskrise damit überwunden? Konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden? Gibt es 2011 extrem weniger Arbeitslose? Ist somit die Wirtschaftslage auch bei den Mitbürgern angelangt?

Fragen über Fragen, die wohl so einfach nicht zu beantworten sind. Schwacher Trost, dass wir gerade erst den Monat Januar im Jahre 2011 schreiben. Die Branchen konnten Umsätze verzeichnen, gar keine Frage, aber leider ist es eher so, dass die Entwicklung der Zahlen von beschäftigten Personen stark auseinander geht. In vielen Wirtschaftszweigen wurden trotz Umsätze einige Arbeitsplätze gestrichen.

Erklärt vielleicht auch dies den Umsatz? Das Menschen entlassen werden und neuerdings ein Mitarbeiter die Arbeit für 3 Arbeiter erledigen muss, weil der Chef kein neues Personal einstellt? Was haben dann die Bürger in Deutschland von den Umsätzen der Branchen? Belegt wurde auf jeden Fall, dass die Branche der chemischen Industrie auf alle Fälle Arbeitsplätze gestrichen hat. Die Bauindustrie hingegen beweist anderes, sie hat zwar weniger Umsätze erzielt, eher ein sattes Minus im Jahre 2010, dafür aber mehr Arbeitsplätze geschaffen. Man muss aber fair bleiben, es wurden 14 Branchen nach Umsatz und Arbeitsplätzen befragt und sieben davon gaben an, mehr Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Nun könnte man eher davon ausgehen, dass sich eigentlich nicht so viel geändert hat. Einige Arbeitsplätze wurden gestrichen, einige geschaffen.

Das sieht noch nicht wirklich nach einem Aufschwung XL aus, sondern viel eher nach einer Wirtschaftskrise S, statt wie vor einigen Monaten doch die Wirtschaftskrise XL. Aber man soll ja nicht pessimistisch durchs Leben gehen.

Zusammenfassend könnte man es auch anders sagen, die Wirtschaftskrise zeigt deutliche Umsatzsteigerungen im Jahre 2010, was man von den Arbeitsplätzen nicht gerade behaupten kann. Anderseits darf man auch wieder nicht so unfair sein und muss an das Gute glauben. Können sich die Branchen halten und ihre Umsätze noch ein wenig verbessern, wird dies mit Sicherheit auch dem Arbeitsmarkt zu Gute kommen und auch er wird dadurch einen Aufschwung erhalten. Sprich der Aufschwung muss sich verfestigen, dann steigern sich auch die Arbeitsplätze und die Arbeitslosenzahl wird sinken.

Würde man es aber eher pessimistisch sehen, kann man sagen, dass dies alles nur Prognosen der Verbände für das Jahr 2011 sind. Im Prinzip muss man die Wirtschaftskrise so sehen wie sie ist. Man kann nicht etwas hinzudichten, was vielleicht niemals passiert. Fakt ist wohl zwar, dass sich die Exportwirtschaft erholt hat, dass aber niemand weiß, welche Auswirkung dies nun tatsächlich auf den Arbeitsmarkt in Deutschland hat.

Wirtschaftskrise 2011 Deutschland
Wirtschaftskrise 2011 Deutschland