Wirtschaftskrise 2011 in Deutschland

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Wirtschaftskrise 2011

Die Wirtschaftskrise und die Folgen für den Arbeitsmarkt, Haushalt und der Konjunktur

Wirtschaftskrise 2011 und zwar von einem Bundeswirtschaftsminister. Man sollte ja meinen, dass dieser wissen muss, wovon er da spricht.

Was genau interessiert die Deutschen am meisten, wenn sie über die Wirtschaftskrise nachdenken? Die Schulden, die von unserem Staat und den Politikern gemacht wurden? Dies ist zwar ein großes Thema und man darf gespannt sein, wohin uns dies noch führt, aber viel wichtiger ist für die Menschen die Wirtschaftskrise in Punkto Arbeitsplätze. Noch lange sind die Vorfälle der letzten Jahre nicht vergessen, die Schließung von Opel und vor allem von Nokia, die tausende von Menschen, die von jetzt auf gleich ihre Arbeitsstelle verloren haben. Wem interessiert es da, dass die chemische Industrie einen Umsatz um 17,5 Prozent vergrößert hat oder die Automobil- und die Elektronikbranche 2010 ebenso ein zweitstelliges Wachstum vorweisen konnten.

Dies ist zwar schön für diese Branchen, aber jeder Mensch steht sich und seiner Familie immer noch am nächsten und möchte vor allem die eigene Zukunft gesichert wissen. Außerdem hat die deutsche Wirtschaft ja nicht nur Aufwärtstrends zu vermelden, denn die Bauindustrie zum Beispiel musste im Jahr 2010 einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent verbuchen. Dies soll sich wohl auch 2011 nicht großartig ändern, was die Fachverbände schon bestätigt haben. Außerdem ist der Aufschwung in der Wirtschaft so klar auch nicht, immerhin sollen die Umsätze der oben genannten Branchen 2011 nicht noch einmal zweistellig anwachsen.

Aber zurück zu dem Arbeitsmarkt, wie sieht dieser denn nun 2011 aus, wo doch schon die letzten Jahre nicht besonders rosig ausgefallen sind und die ganze Menschheit in Deutschland darüber diskutiert, was es bringen soll, dass die Menschen die einem 1 Euro Job nachgehen, nicht mehr in der Statistik auftauchen. Der wirtschaftliche Aufschwung ist ja schön für das Land, keine Frage, aber ist die Wirtschaftskrise damit überwunden? Konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden? Gibt es 2011 extrem weniger Arbeitslose? Ist somit die Wirtschaftslage auch bei den Mitbürgern angelangt?

Fragen über Fragen, die wohl so einfach nicht zu beantworten sind. Schwacher Trost, dass wir gerade erst den Monat Januar im Jahre 2011 schreiben. Die Branchen konnten Umsätze verzeichnen, gar keine Frage, aber leider ist es eher so, dass die Entwicklung der Zahlen von beschäftigten Personen stark auseinander geht. In vielen Wirtschaftszweigen wurden trotz Umsätze einige Arbeitsplätze gestrichen.

Erklärt vielleicht auch dies den Umsatz? Das Menschen entlassen werden und neuerdings ein Mitarbeiter die Arbeit für 3 Arbeiter erledigen muss, weil der Chef kein neues Personal einstellt? Was haben dann die Bürger in Deutschland von den Umsätzen der Branchen? Belegt wurde auf jeden Fall, dass die Branche der chemischen Industrie auf alle Fälle Arbeitsplätze gestrichen hat. Die Bauindustrie hingegen beweist anderes, sie hat zwar weniger Umsätze erzielt, eher ein sattes Minus im Jahre 2010, dafür aber mehr Arbeitsplätze geschaffen. Man muss aber fair bleiben, es wurden 14 Branchen nach Umsatz und Arbeitsplätzen befragt und sieben davon gaben an, mehr Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Nun könnte man eher davon ausgehen, dass sich eigentlich nicht so viel geändert hat. Einige Arbeitsplätze wurden gestrichen, einige geschaffen.

Das sieht noch nicht wirklich nach einem Aufschwung XL aus, sondern viel eher nach einer Wirtschaftskrise S, statt wie vor einigen Monaten doch die Wirtschaftskrise XL. Aber man soll ja nicht pessimistisch durchs Leben gehen.

Zusammenfassend könnte man es auch anders sagen, die Wirtschaftskrise zeigt deutliche Umsatzsteigerungen im Jahre 2010, was man von den Arbeitsplätzen nicht gerade behaupten kann. Anderseits darf man auch wieder nicht so unfair sein und muss an das Gute glauben. Können sich die Branchen halten und ihre Umsätze noch ein wenig verbessern, wird dies mit Sicherheit auch dem Arbeitsmarkt zu Gute kommen und auch er wird dadurch einen Aufschwung erhalten. Sprich der Aufschwung muss sich verfestigen, dann steigern sich auch die Arbeitsplätze und die Arbeitslosenzahl wird sinken.

Würde man es aber eher pessimistisch sehen, kann man sagen, dass dies alles nur Prognosen der Verbände für das Jahr 2011 sind. Im Prinzip muss man die Wirtschaftskrise so sehen wie sie ist. Man kann nicht etwas hinzudichten, was vielleicht niemals passiert. Fakt ist wohl zwar, dass sich die Exportwirtschaft erholt hat, dass aber niemand weiß, welche Auswirkung dies nun tatsächlich auf den Arbeitsmarkt in Deutschland hat.

Wirtschaftskrise 2011 Deutschland
Wirtschaftskrise 2011 Deutschland

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